Manchmal sind es (schlechte) Gewohnheiten, die unsere Effektivität oder Effizienz beeinflussen. Z. B. die Pünktlichkeit bei Meetings:

- Sind Ihre Mitarbeiter nie pünktlich beim Meeting? Setzen Sie die Meeting-Zeit, doch mal statt um halb Zehn um 9:28 oder 9:33 an. Das bringt eine ganz andere Aufmerksamkeit in die Einladung. Sie werden sehen !
- Wenn zu Meeting-Beginn noch nicht alle da sind, fangen Sie trotzdem an und wiederholen Sie nichts, um die Nachzügler abzuholen. Es dauert manchmal ein wenig, aber wenn Sie konsequent sind, stellt sich der Erziehungseffekt bald ein…
- Pünktlich anfangen muss aber auch pünktlich fertig sein bedeuten, ansonsten ist man nicht konsequent und wird unglaubwürdig. Wenn Sie Ihr Meeting gut geplant haben und stringent führen, und wenn alle Teilnehmer gut vorbereitet sind, sollte das auch klappen. Falls es doch einmal nicht ganz reicht, schließen Sie den Punkt ab und vertagen Sie die restlichen. Nachfolgende Termine und die Planungen der Kollegen hängen auch von Ihrer Pünktlichkeit ab !
Nochmal Pünktlichkeit: Es gibt wenig Ärgerlicheres für die Einhaltung einer Planung als eine unverhofft verspätete Lieferung. Dabei kann der Lieferant oder Mitarbeiter meist schon recht früh absehen, dass er nicht rechtzeitig fertig wird. Halten Sie die Kollegen eindringlich an, in solchen Fällen möglichst frühzeitig abzumelden, damit Sie ggfs. sinnvoll umplanen und so die Auswirkungen geringer halten können.
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Ich möchte Ihnen heute von zwei Beispielen erzählen, die zeigen, warum Earned Value Management sich hierzulande nicht der ihr zustehenden Beliebtheit erfreut, und wie man in diesen Fällen die Vorbehalte überwunden und die Nutzung erfolgreich betrieben hat. Ich möchte vorausschicken, dass ich ein „Fan“ der Methode bin, gerade weil sie sich so universell und unkompliziert einsetzen lässt und mit ein paar einfachen Formeln valide Statusbestimmungen und Prognosen für das Projektmanagement ermöglicht.
des Projektstrukturplans waren schnell die aggregierten Earned Value Management-Kennzahlen berechnet, so dass in kurzer Zeit der belegte Gesamtstatus und eine fundierte Vorschau gegeben und eine erste Detailanalyse in den Haupt-Problemfeldern durchgeführt werden konnte. Für alle offenen Cases war fortan eine tagesgenaue Verfolgung der Fortschritte, ein Forecast bis zum Erreichen der SLAs und eine genaue Bestimmung des Ressourcenbedarfs möglich. Die Risiken des Projekts wurden kalkulierbar und fundierte Entscheidungen möglich.

in dieser Zeit etwas Neues (Produkt oder Service) entwickeln müssen. Das wäre mit der Entwicklung der neuen Baureihe erledigt. Die Serienproduktion fiele nicht unter den Begriff „Projekt“. Es hält aber auch die Zulieferer nicht davon ab, der Sichtweise ihrer OEMs in der Entwicklung und laufenden Produktion ihrer Komponenten zu folgen.
sind neben technischen auch kreative Tätigkeiten gefordert. Der Faktor Unsicherheit und Risiko ist also unvergleichbar höher, Ideenaustausch, Kommunikation und Zusammenarbeit im Team sind kritische Erfolgsfaktoren.
Um schnell wirksame Maßnahmen zur Sanierung zu finden braucht es viel Erfahrung in der Projektsanierung: Sicherer Blick für und Erfahrung mit den Haupt-Ursachen und den entsprechenden Maßnahmen.
